COLLABORATION |
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IGBK
2011/2009/2006 |
Kunsthochschule |
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1 2 3 4 > RLTY CHCK - who is afraid of master of arts Symposium Eine Veranstaltung der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste – IGBK, Berlin und der Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 13. - 15. Juli 2006 Projektleitung IGBK: annette hollywood, Barbara Wille dt/engl Aus der spezifischen Perspektive freischaffender Künstler/innen werfen wir einen Blick auf die Institution und unterziehen sie einer kritischen Prüfung. Wir konstatieren, dass die vielfältigen gesellschaftlichen Realitäten von Künstler/innen in der Ausbildung an einer Kunsthochschule selten thematisiert werden. Ist die personalisierte Lehre in Meisterklassen noch zeitgemäss? Welche Künstler/innen-Bilder liegen dieser Ausbildung zugrunde? Offenbar ist die/der für einen Markt produzierende Künstler/in das relevante Modell für die Lehre an Kunsthochschulen. Zwar gehören Künstler/innen aus deutschen Kunsthochschulen zu den erfolgreichsten des internationalen Kunstbetriebs, jedoch nur ein sehr geringer Anteil der Absolventinnen und Absolventen partizipiert an diesem Markt. Der weitaus größere Teil erprobt unter meist prekären wirtschaftlichen Verhältnissen neue Formen zeitgenössischer künstlerischer Praxis, deren Ergebnis sich eher als kulturelle Wissensproduktion denn als Produktion warenförmiger Kunstobjekte beschreiben liesse. Projektarbeit und kooperative Arbeitsformen kreieren hybride Künstler/innen-Karrieren, die das traditionelle Künstler/innen-Bild abzulösen scheinen. Werden diese alternativen Modelle von Künstler/innen-Existenzen und künstlerischer Praxis an den Hochschulen erprobt und vermittelt? Die unterschiedlichen Sichtweisen von Akteurinnen und Akteuren des internationalen Kunst- und Lehrbetriebs auf dieses Thema wurden im Rahmen des Symposiums exemplarisch verdeutlicht. Darüber hinaus war uns wichtig, zu zeigen, wie die Debatte im Spannungsfeld der vielfältigen Diskurse von Künstler/innen ausserhalb der Hochschulen wahrgenommen und geführt wird und wie sie im Rahmen der aktuellen künstlerischen und kuratorischen Praxis reflektiert wird. engl |
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